Südafrika

Der «March of Peace», die große Abschlussdemonstration der Weltfestspiele 2010

13. April 2011 | Artikel aus der POSITIOИ Weltfestspiele | Die rechte Presse ließ kein gutes Haar an den Weltfestspielen: Ein organisatorisches Desaster, Geldverschwendung, eine Prestige-Veranstaltung der Regierung – das konnten wir in den Zeitungen lesen. In vorderster Front der Festival-Gegner standen die Medien, die traditionell der reichen weißen Minderheit in Südafrika nahe stehen. Sie fotografierten die leeren Konferenzräume in der Mittagspause – und erklärten, die Beteiligung wäre katastrophal. Auf dem Festivalgelände waren Reporter von... mehr »

Rückblick auf die Weltfestspiele 2010

23. Januar 2011 | Weltfestspiele | Vom 13.-21. Dezember 2010 fanden in der südafrikanischen Hauptstadt Tshwane (ehem. Pretoria) die 17. Weltfestspiele der Jugend und Studierenden statt. Aus Deutschland nahm eine Delegation von etwa 75 Personen aus verschiedenen linken und antifaschistischen Organisationen teil. Aus den Reihen der DKP und SDAJ nahmen u.a. Kerem Schamberger und Johannes Jonic die weite Reise nach Südafrika auf sich. Wir befragten sie nach ihren eigenen Eindrücken dieser weltweit größten Zusammenkunft von antiimperialistischen,... mehr »

Der «March of Peace», die große Abschlussdemonstration der Weltfestspiele 2010

30. Dezember 2010 | Weltfestspiele | Der letzte Tag der Weltfestspiele begann mit einem großen «March of Piece» zu den Union Buildungs, den Regierungsgebäuden in Pretoria. Mehr als zehntausend Jugendliche aus über 100 Ländern der Welt demonstrierten gemeinsam gegen Imperialismus und Krieg. Die am Anfang noch existierenden Länderblocks lösten sich bald in einem einzigen, internationalen Block auf. Dafür sorgten insbesondere die südafrikanischen GenossInnen, die mit ihrem Lied «My mother was a kitchengirl,.my father was a gardenboy,... mehr »

Prepaid-Wasserzähler in Südafrika

21. Dezember 2010 | Artikel aus der POSITIOИ Weltfestspiele | Wie die Menschen in Südafrika um ihre Grundversorgung kämpfen Seit 1996 wurde etwa 10 Millionen Menschen in Südafrika für längere Zeit das Wasser abgestellt. Weitere zwei Millionen SüdafrikanerInnen verloren ihren Besitz und wurden aus ihren Häusern vertrieben, da sie hohe Wasserrechnungen nicht mehr bezahlen konnten. Im Jahr 2000 kam es zu einer der größten Choleraepidemien in der Geschichte Südafrikas mit 114000 Krankheitsfällen und 265 Toten. Die Menschen hatten sich, nachdem die Wasserversorgung... mehr »

Kleines Politisches Wörterbuch der Weltfestspiele 2010

21. Dezember 2010 | Artikel aus der POSITIOИ Weltfestspiele | Afrikaans: neben Englisch und vielen anderen Sprachen Amtssprache in Südafrika. Die Sprache hat sich aus dem Neuniederländischen entwickelt und wurde zunächst vor allem von der weißen Bevölkerung gesprochen. Als die Einführung der Sprache auch in den Townships durchgesetzt werden sollte, kam es 1976 zu großen SchülerInnenprotesten mit einem Toten in Soweto. Mit der Ablehnung der Sprache Afrikaans entstand der „Mythos Soweto“ und damit ein Schwelbrand, der später als Zeitenwende im Widerstand... mehr »

WFS-Tagebuch, Tag 7: Ausflug nach Soweto

20. Dezember 2010 | Weltfestspiele | Am heutigen Sonntag stand für einen Teil der Delegation ein Ausflug nach Soweto auf dem Programm. Mit Bussen machten wir uns auf, um die Stadt zu erkunden und das Hector-Peterson-Museum zu besuchen. Das Hector-Peterson-Museum befindet sich in Orlando West, der Stadtteil Sowetos, in dem es Juni 1976 zum Aufstand schwarzer SchülerInnen und StudentInnen. Die Jugendlichen hatten zur Demonstration aufgerufen, um gegen Afrikaans als Lehrsprache an den Schulen und Universitäten zu protestieren. Akfrikaans... mehr »

WFS-Tagebuch, Tag 5: Gemeinsam diskutieren und feiern

20. Dezember 2010 | Weltfestspiele | „The only path for the youth is the revolutionary path, there is no other path.“ Ho Chi Minh Der heutige Freitag war tatsächlich der erste Tag, an dem ich morgens nicht von strömendem Regen geweckt wurde; also bei strahlender Sonne Frühstück gepackt und ab in den Bus zum Festivalgelände. Der fünfte Tag der Weltfestspiele der Jugend und Studierenden stand im Zeichen Asiens, d.h. dass der Großteil der Workshops und Seminare sich um wichtige politische Themen und Geschehen im einwohnerstärksten... mehr »

Weltfestspiele 1951 in Berlin

20. Dezember 2010 | Artikel aus der POSITIOИ Weltfestspiele | Berlin 1951: „Im August da blüh’n die Rosen“ Im April 1951 wurde die FDJ in der BRD verboten. Im August waren die Weltfestspiele.
Die Weltfestspiele bedeuteten für mich „mal raus zu kommen“ und etwas erleben.
Drei Wochen vor Beginn des offiziellen Programms, im Juli reiste ich als Pionierbetreuerin mit den Kindern in die DDR. Das war schwierig, weil wir ja wussten, dass man an den Grenzübergängen kontrolliert wurde. Viele wurden auch zurückgeschickt. An der Grenzen stiegen wir... mehr »

Denis Goldberg in Deutschland

19. Dezember 2010 | Artikel aus der POSITIOИ Weltfestspiele | Empfehlungen für den Reisekoffer nach Südafrika 2010 ist für Afrika kein Jahr wie jedes andere. Nicht nur weil Südafrika Ausrichter der FIFA-Weltmeisterschaft ist oder Gastgeber der Weltfestspiele der Jugend und Studierenden. Vor 50 Jahren war das Jahr der großen Befreiung in Afrika: 1960 erkämpften 18 Kolonien die nationale Unabhängigkeit von ihren europäischen Unterdrückern. Einzig das faschistische Portugal zwang den Befreiungsbewegungen in Angola, Mosambik und Guinea-Bissau einen mehr... mehr »

WFS-Tagebuch, Tag 4: Day of Reconciliation

18. Dezember 2010 | Weltfestspiele | Der vierte Tag der Weltfestspiele stand ganz im Zeichen des historischen Kampfes gegen die Apartheid in Südafrika. Gestern fand zum 16. mal seit 1994 der „Day of Reconciliation“ statt, ein Feiertag in Südafrika, der der Versöhnung des Landes dient. Zu diesem Thema fand ein großer Kongress mit Reden und Videos und über 2000 Teilnehmern am Vormittag statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die internationale Solidarität Kubas bei der Unterstützung des Kampfes gegen die Apartheid. Kubas... mehr »

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