Bildungszeitungen haben im Gegensatz zu anderen Zeitungen einen entscheidenden Nachteil: Es reicht nicht aus, sie einfach nur zu lesen. Eine Bildungszeitung hat nur dann einen Nutzen, wenn ihr sie lest und dann gemeinsam Fragen formuliert. Und damit nicht genug. Die Bildungszeitung erfüllt erst dann ihren Zweck, wenn ihr eure Fragen und Antworten auf die heutige Zeit bezieht und in den Gruppen über die Aktualität des Themas diskutiert.
Dazu sollte ihr die drei Abschnitte der Zeitung auf drei Gruppenabenden diskutieren. Die Diskussion wird sehr viel intensiver, wenn alle den Artikel im Vorfeld gelesen haben. Auf dem Gruppenabend sollte es dann noch eine kurze Zusammenfassung geben bei der man die zentralen Aussagen am Besten aufschreibt. Gemeinsam könnt ihr die Artikel anhand der Werkzeugs- und Arbeitsfragen diskutieren. Die Werkzeugfragen dienen dem Textverständnis und sollten knapp beantwortet werden. Die eigentlichen Diskussionsfragen sind die Arbeitsfragen: Sie sollen euch helfen, die Inhalte der Texte anhand eurer Erfahrungen zu diskutieren und ihre Bedeutung für die Verbandsarbeit zu verstehen. Nehmt euch daher am Besten zu ihrer Beantwortung etwas mehr Zeit. Für alle Fragen zur Durchführung der Bildungsabende, weiterem Material oder anderen Nachfragen, wendet euch an die Bildungs-AG des SDAJ-Bundesvorstands.
Historischer Materialismus (Februar 2003) (549,1 KiB, 724 Klicks)
Imperialismus (Dezember 2009) (631,5 KiB, 513 Klicks)
Interessenvertretungspolitik (Oktober 2007) (637,4 KiB, 709 Klicks)
Kommunisten und Gewerkschaften (September 2003) (389,8 KiB, 265 Klicks)
Krise (Oktober 2009) (625,2 KiB, 456 Klicks)
Militarisierung der Gesellschaft (Oktober 2008) (839,7 KiB, 202 Klicks)
Proletarischer Internationalismus (Oktober 2010) (6,6 MiB, 202 Klicks)
Frauenunterdrückung im Kapitalismus (Dezember 2005) (573,1 KiB, 378 Klicks)
Staat und Revolution (April 2011) (7,1 MiB, 685 Klicks)
Antifaschismus (552,7 KiB, 77 Klicks)


















