Eilmeldung: Coconut Butts und Derbst One haben für das Konzert am Samstag leider abgesagt. Aber keine Sorge, La Papa Verde wird nicht alleine die Bühne im Kölner Jugendpark bespielen. Sie kriegen spontane Verstärkung von MIGHTY MAMMUT MOVEMENT aus Düsseldorf und ALFONS MC aus Dortmund.
Die Zwölf aus Düsseldorf schreiben über sich selber: Aus “Mammut Almut” und “Mental Movement” wurde 2009 das einzigartige MIGHTY MAMMUT MOVEMENT, das sich zum Ziel gesetzt hat, mit ihrem Mix aus Rap, Reggae und Ska die Dancehalls der Nation zum Kochen zu bringen und das ganze noch mit einer positiven Message fern von Stereotypen zu verbinden.
Alfons MC, Rapper aus Dortmund, beschreibt den Sound auf seinem aktuellen Album mit folgenden Worten: „Musikalisch sorgen Sickpack und Minimal Orchestra für mal synthie- mal samplelastigen Hip Hop-Sound, während uns die Beats von Nafetz erlauben, auch mal ein wenig über den Rand des Hip Hop-Tellers hinauszuschauen.“
Headliner: La Papa Verde – The Coconut Butts – Derbst One
Die Geschichte der grünen Kartoffel begann im Jahr 2002 in der Weltstadt Köln am Rhein. In zwei arbeitsreichen Jahren entwickelte die Band in vielen erfolgreichen Live-Konzerten ihren individuellen Stil und baute eine immer weiter wachsende Fangemeinde auf. 2004 kam mit zwei Live- Übertragungen durch die Radiosender Funkhaus-Europa (WDR) und RadioMultiKulti der Durchbruch in NRW. In Folge dessen veröffentlichte die Band 2005 ihr Debüt-Album Oficialmente i legal, welches sich bereits über 3000 Mal verkaufte. Die CD verbindet den energiegeladenen Latin-Mix von LA PAPA VERDE mit kritischen und politischen Inhalten. Unter anderem verarbeitete die Gruppe das Lied “Hier und Dort” der Edelweißpiraten, einer Jugendgruppe die zur Zeit der Nazi-Diktatur in Deutschland Widerstand gegen das Regime leistete. In der folgenden Zeit reifte der Sound von La Papa Verde auf vielen Konzerten und Festivals zu der unverwechselbaren Melange aus Cumbia, Ragga, Rock und Afrobeat heran.
Im Jahr 2008 wurde das zweite Album “Ich Verstehen Nicht Kann” veröffentlicht und mit einer Deutschland-Tourund Konzerten in Spanien, Frankreich und Österreich präsentiert. Nächstes Jahr wird La Papa Verde wieder durch Europa touren und auf vielen Festivals in Deutschland (u.a. Chiemsee Reggae & Linz Fest!) präsent sein.
„Irgendwo zwischen Les Negresses Vertes und Manu Chao haben sich La Papa Verde kuschelig eingerichtet.” (Köllner Stadtanzeiger)
…ein Haufen Witze-ballernder Kerle die auch noch diese “Skapunk-Musik” spielen! Und trotzdem handelt es sich nicht um eine inhaltslose Spaßfraktion. Japps genau, es sind die beiden paradoxen Extreme zwischen denen sich The Coconut Butts leichtfüßig hin und her bewegen. Reggae, Rock, Ska & Punk Musik, Geschichten über verrückte Hauspartys, die Tücken des Älterwerdens und trotzdem jung bleiben, gegen den Strom schwimmen, alte Comic-Helden, die ein oder andere obskure Liebesstory, Entwicklungen in der Musikszene usw… Das Ganze zusammengefasst in einem sarkastischen Blick auf sich selbst und die Gesellschaft: et voila THE COCONUT BUTTS!
Ihre Konzerte entwickeln sich mit dem grandiosen coconutbuttschen Humor, viel Tanzerei, Polonaisen und spontanen Einlagen mehr zur gemeinsamen Party mit den Zuschauern, als zu einem gewöhnlichem Konzert. Durch ihre großartigen Entertainerqualitäten und einer abwechslungsreichen Liveshow, kommen bei The Coconut Butts die unterschiedlichsten Menschen und Geschmäcker auf ihre Kosten. Solange man gute, eigenständige Musik und ein Lächeln im Gesicht gerne hat, kann man bei The Coconut Butts nichts falsch machen. Es gibt keine blöden Klischees, Beschränkungen auf genretypische Gepflogenheiten, oder langweilige Mainstream Nachmache – sie machen einfach das, was sie machen!
In den letzten zwei Jahren spielten die Jungs, in ihrem ständig vollen Tourkalender über 150 Konzerte in fünf verschiedenen Ländern, Nachdem das Jahr 2011 mit einer Russland-Tour schon mit dem nächsten großen Schritt begann, haben die Coconut Butts im November ihre zweite CD veröffentlicht, mit der jetzt weiter getourt wird. Kein Stillstand, keine Scheuklappen, für The Coconut Butts stehen weiterhin alle Segel auf Vollgas voraus!
Derbst One rappt für Proletarier. Er bezeichnet seinen Rap als „derbe palästinasolidarische Kampfesmusik“, hat unter anderem Tracks gegen die Bundeswehr („Erweis uns deine Dienste“), über die Geschichte eines palästinensischen Mannes, der zum Märtyrer wird („Zaid“), und sogar einen Diss gegen den Nazi-Rapper MaKss Damage. Seine Lieder sind durchaus battlefähig. Sie fallen durch eine harte Sprache auf, die phonetisch an den Selfmade Records-Rapper Kollegah erinnert, sie sind technisch versiert.
Und haben etwas Besonderes: Derbst One schafft es, Battle Rap mit sozialistischem Inhalt
zu produzieren. Das ist nicht nur technisch gut, sondern fällt auch durch fehlende Menschen-
verachtung auf. Ganz richtig: es finden sich weder Sexismus noch Homophobie in seinen
Texten.
Zudem gibt’s am Freitag ab 18 Uhr einen Bandcontest mit Cunning Mantrap (Köln), Etno Selo (Bochum), Memoria (Köln) und The OWs (Köln). Danach legen im Jugendzentrum von 22.00 bis 04.00 Uhr die DJs Hintzen, Mindcontrol und ComaCru feinstes House & Electro, Techno und Drum & Bass auf.
Am Samtag spielen ab 18.30 Uhr die Coconut Butts, La Papa Verde und Derbst One auf der Hauptbühne.
Sonntag gibt es im Zelt von 19.30 bis 22.00 Uhr einen Arbeiterliederabend mit Achim Bigus.






