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	<description>Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend</description>
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		<title>Festival der Jugend 2012: Bandcontest auf dem Festival!</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 18:31:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SDAJ-Webadmin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Parties, Camps und mehr...]]></category>
		<category><![CDATA[Bandcontest]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Aufbau-Crews stehen in den Startlöchern, denn in wenigen Tagen beginnt das Festival der Jugend 2012 im Jugendpark Köln direkt am Rhein. Wer noch keine Tickets hat, sollte sich beeilen&#8230;
Inzwischen gibt es mehr Infos über den Bandcontest. Vier Bands werden am Freitag für euch auf der Bühne stehen. Jede Band hat 45 Minuten Zeit, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sdaj-netz.de/wp-content/uploads/2012/05/217116.jpg"><img src="http://www.sdaj-netz.de/wp-content/uploads/2012/05/217116-300x199.jpg" alt="" title="Festival der Jugend" width="300" height="199" class="alignright size-medium wp-image-3265" /></a>Die Aufbau-Crews stehen in den Startlöchern, denn in wenigen Tagen beginnt das <a href="http://www.festival-der-jugend.de/" target="_blank">Festival der Jugend 2012</a> im Jugendpark Köln direkt am Rhein. Wer noch keine Tickets hat, sollte sich beeilen&#8230;</p>
<p>Inzwischen gibt es mehr Infos über den Bandcontest. Vier Bands werden am Freitag für euch auf der Bühne stehen. Jede Band hat 45 Minuten Zeit, der Menge richtig einzuheizen. Anschließend wird abgestimmt &#8211; die Gewinnerband bekommt extra Spielzeit &#8211; ihr entscheidet!</p>
<p>Los geht&#8217;s um 18 Uhr mit <strong>The OW’s aus Köln</strong> &#8211; &#8220;Wir sind The OW&#8217;s, eine junge Independent-Band aus Köln. Wir stehen für intelligente, abwechslungsreiche Musik. Wir nutzen die Musik, um unseren Gefühlen Ausdruck zu verleihen und die verschiedenen Facetten des Lebens zu beleuchten. Wir möchten Geschichten erzählen vom Älterwerden, von der Verwirrung der ersten Liebe, vom Großstadtleben&#8230; Deswegen klingen wir so, wie wir es tun: unverbraucht und authentisch.&#8221;</p>
<p>Um 18:45 spielen dann <strong>Cunning Maintrap aus Köln</strong> für euch. Die Band entstand Anfang diesen Jahres aus der Band Madame O, die sich umbenannte, da es schon eine andere Band mit ähnlichem Namen in den USA gibt&#8230; Auch haben Phry McDunstan (Leadgitarre/Vox), Tobi Schmidt (Bass) und Daniel Canni (Drums/Percussion) in Rafael Hupfeld einen fähigen Mitstreiter an der zweiten Gitarre gefunden, der den Sound der Band mit seinen Riffs und Licks bereichert. Man konzentiert sich nun zu viert, hauptsächlich auf völlig neues Material und die Suche nach einem Leadsänger, der die Gruppe komplettiert. Cunning Mantraps Songs sind stets interessant arrangiert,dennoch eingängig und wechseln fliessend zwischen Rock, Blues, Funk, Grunge, progressiven Einflüssen und teilweise sogar Metal-ähnlichen Riffs.<br />
Die Band hat sich zum Ziel gesetzt, dem Hard Rock der späten 60er, frühen 70er, und 90er einen neuen Anstrich zu verpassen und ihm wieder seinen angestammten Platz zwischen all den Indie- und Metalklängen der heutigen Zeit zu geben. Mit viel Liebe zum Detail ist man stets bemüht, möglichst vielseitig und überraschend zu klingen und sich laufend weiterzuentwickeln&#8230;</p>
<p>Anschließend geben <strong>Memoria aus Köln</strong> ihr Können zum Besten. Die Reggae-, Ska- und Latin-Crew steht um 19:30 Uhr mit sieben Leuten auf der Bühne: Schlagzeug, 2 Gitarren, Bass, Saxophon, Keyboard, Posaune, Trompete und Gesang werdem euch mächtig einheizen: Es darf getanzt werden!</p>
<p>Zur Primetime des Privatfernsehens, nämlich um 20:15 Uhr, wird schließlich die Band <strong>Etno Selo aus Bochum</strong> auf der Bühne stehen. Die Band aus dem schönen Bochum beschreibt sich so: &#8220;ethnoalternative, frisch nach kuhscheiße duftend und exklusiv aus dem freilichtmuseum. wir tragen keine dirndl.&#8221; Damit ist wohl alles gesagt <img src='http://www.sdaj-netz.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Um 21:10 Uhr wird dann die Gewinnerband nochmal on Stage ihr musikalisches Repertoire präsentieren.</p>
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		<title>Der syrische Bürgerkrieg und der deutsche Imperialismus</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 08:22:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SDAJ-Webadmin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Antiimperialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Assad]]></category>
		<category><![CDATA[Syrien]]></category>

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		<description><![CDATA[(Foto: FreedomHouse2, CC)
Es sind nicht nur die brutalen Methoden der Regierung, die das syrische Volk bedrohen.
„Adopt a revolution“ (Adoptiert eine Revolution) lautet eine Parole der bürgerlichen Tageszeitung (TAZ) zur Unterstützung der syrischen „Revolution“. In anderen bürgerlichen Medien liest man häufig von „Völkermord“ oder „Massaker“ durch die reguläre syrische Armee am eigenen Volk. So werden die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3239" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.sdaj-netz.de/wp-content/uploads/2012/05/6980706731_c788958311.jpg"><img class="size-medium wp-image-3239" title="Mitglied der Freien Syrischen Armee (FSA)" src="http://www.sdaj-netz.de/wp-content/uploads/2012/05/6980706731_c788958311-e1336644081363-300x245.jpg" alt="" width="300" height="245" /></a><p class="wp-caption-text">(Foto: FreedomHouse2, <a href='http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de' target='_blank_'>CC</a>)</p></div>
<p><em>Es sind nicht nur die brutalen Methoden der Regierung, die das syrische Volk bedrohen.</em></p>
<p>„Adopt a revolution“ (Adoptiert eine Revolution) lautet eine Parole der bürgerlichen Tageszeitung (TAZ) zur Unterstützung der syrischen „Revolution“. In anderen bürgerlichen Medien liest man häufig von „Völkermord“ oder „Massaker“ durch die reguläre syrische Armee am eigenen Volk. So werden die Ereignisse in Syrien beschrieben. Doch das ist nicht die ganze Wahrheit. Die syrische Armee trifft häufig auf bewaffnete Banden, die sich unter dem Namen „Freie Syrische Armee“ (FSA) sammeln. Die Banden, so berichtet Human Rights Watch, rekrutieren Kinder, foltern und morden. Selbst Spiegel-Online berichtet z.B. über eine „Begräbnis-Brigade“ der FSA, die in einem einzigen Viertel in Homs 400 Menschen hingerichtet hat.</p>
<p>Berichten zufolge wird die FSA durch einige Hundert libysche Dschihadisten unterstützt. So ruft z.B. auch Al-Kaida zum „Heiligen Krieg“ zum Sturz des syrischen, „ungläubigen Regimes“ auf. Seitdem fanden mehrere terroristische Anschläge in den größeren Städten Syriens statt, welche Bahnlinien und Pipelines sowie Krankenhäuser und Schulen zerstörten und so vielen syrischen Arbeiterinnen und Arbeitern das Leben kosteten.</p>
<p>Die syrische Bevölkerung leidet also nicht nur an der Brutalität der syrischen Regierung, sondern in besonderem Maße am Terror der sogenannten Rebellen. Obwohl die Menschenrechtsverletzungen der FSA international dokumentiert und bekannt sind, wird sie auf Initiative des Außenministers Guido Westerwelle (FDP) von der deutschen Bundesregierung mit 100 Millionen Dollar finanziell unterstützt. Hier offenbart sich auch das wahre Gesicht der FSA als Instrument der Destabilisierung Syriens. Ihre bewaffneten Auseinandersetzungen mit der Regierungsarmee dient den imperialistischen Mächten als entscheidender Vorwand, die Kriegsdrohungen gegenüber Syrien zu erhöhen.</p>
<p>Der deutsche Imperialismus beteiligt sich seinerseits sehr aktiv am „Regime Change“ in Syrien, indem er sich für eine Verschärfung der wirtschaftlichen Sanktion auf EU-Ebene einsetzt, während er der Regierung noch bis vor kurzem Waffen geliefert hat, um den Konflikt anzuheizen. Als Hauptkriegshetzer auf internationale Bühne treten vor allem die alten und neuen Bündnispartner des deutschen Imperialismus, die Türkei und Katar, auf. Durch die internationale Einmischung wird eine inner-syrische Lösung des Konflikts und damit auch die Durchsetzung der berechtigen sozialen Forderungen der politischen Oppositionsbewegung im Land verhindert. Letztere werden für die strategischen und wirtschaftlichen Interessen der deutschen Banken und Konzerne instrumentalisiert. Im Zeichen der internationalen Solidarität mit der syrischen Arbeiterklasse muss es uns daher darum gehen, gegen jede militärische Intervention in Syrien vorzugehen und die Unterstützung und Aufrüstung der „Freien Syrischen Armee“ durch die Bundesregierung zu stoppen.</p>
<p><strong>Toto, Göttingen</strong></p>
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		<title>Essen: Junger Kommunist erschossen! &#8211; Kein Vergeben, kein Vergessen!</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 12:40:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SDAJ-Webadmin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kurz nach dem Faschismus beauftragte Bundeskanzler Konrad Adenauer ehemalige Generäle der Wehrmacht damit, den Wiederaufbau einer kriegsfähigen deutschen Armee zu beginnen. Die junge BRD sollte wieder eine imperiale Großmacht werden. Dagegen regte sich breiter Widerstand. Am 11. Mai 1952 rief die damals schon verbotene FdJ gemeinsam mit Christen, Pazifisten  und Gewerkschaften zur „Jugendkarawane“ nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sdaj-netz.de/wp-content/uploads/2012/05/pm-1.png"><img src="http://www.sdaj-netz.de/wp-content/uploads/2012/05/pm-1-300x225.png" alt="" title="Philipp-Müller-Gedenken in Essen 2012" width="300" height="225" class="alignright size-medium wp-image-3251" /></a>Kurz nach dem Faschismus beauftragte Bundeskanzler Konrad Adenauer ehemalige Generäle der Wehrmacht damit, den Wiederaufbau einer kriegsfähigen deutschen Armee zu beginnen. Die junge BRD sollte wieder eine imperiale Großmacht werden. Dagegen regte sich breiter Widerstand. Am 11. Mai 1952 rief die damals schon verbotene FdJ gemeinsam mit Christen, Pazifisten  und Gewerkschaften zur „Jugendkarawane“ nach Essen, um gegen die Remilitarisierung Deutschlands zu kämpfen. Wenige Stunden vor Beginn der Demonstration wurde diese von der Landesregierung verboten und der Polizei die Schießerlaubnis erteilt, falls doch Protest stattfinden sollte. Es kamen 30.000 Jugendliche um zu protestieren und Kommissar Knobloch gab den Schießbefehl: Der 21 jährige Kommunist Philipp Müller wurde getötet, andere schwer verletzt. Die Herrschenden versuchten selbstverständlich alles zu verschleiern. Die Demonstranten hätten zuerst geschossen, es wäre in Notwehr gehandelt worden. Wie so häufig eine dreiste Lüge. Für diesen Mord an Philipp, dem Vater eines einjährigen Kindes, dem ersten politischen Toten der BRD, wurde niemand zur Rechenschaft gezogen. </p>
<p>Das alles ist nun 60 Jahre her und noch immer gibt es in Essen nichts, was an diese Tat erinnert. Keine Gedenktafel – nichts! Und doch ist das, wogegen Philipp mit so vielen anderen kämpft heute bittere Realität. Deutschland ist drittgrößer Waffenexporteur und führt Krieg in aller Welt. Der Kampf gegen die Militarismus ist hochaktuell. Und auch heute erfüllt die Polizei ihre Aufgabe gewissenhaft: Jeglichen Protest gegen dieses System, welches zwangsläufig Kriege produziert, zu schützen und den Protest dagegen zu kriminalisieren.</p>
<p><a href="http://www.sdaj-netz.de/wp-content/uploads/2012/05/pm-2.jpg"><img src="http://www.sdaj-netz.de/wp-content/uploads/2012/05/pm-2-300x225.jpg" alt="" title="Philipp-Müller-Gedenken in Essen 2012" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-3252" /></a>Auch das haben wir dieses Wochenende wieder erleben dürfen, aber von vorne: Anlässlich des 60. Todestages Philipp Müllers organisierten wir gemeinsam mit vielen anderen linken Kräften Aktionen, um gegen das Vergessen zu kämpfen und die Aktualität dieses Themas aufzuzeigen. In Gedenken an das erste Opfer des kalten Krieges und unter dem Gesang der Internationalen versammelten sich am Freitag an der Rüttenscheider Brücke (dem Ort an dem Philipp erschossen wurde) viele Antimilitaristen zur Kranzniederlegung. Danach wurde u.a. mit den Coconut Butts und Mighty Mamout Movement unter dem Motto „Beats against Militarism“ gegen Krieg und Militarismus getanzt. Den Abschluss der Aktionen rund um dem 11. Mai war eine große Gedenkdemo in der Innenstadt. Die komplette Linke Essens versammelte sich. Und hier zeigte sich wieder: Auf die Schützer des kapitalistischen Staates ist Verlass – Die Polizei ließ sich die Chance nicht nehmen Teilnehmer der FdJ aus der friedlichen Demonstration zu ziehen und nach Auflösung der Kundgebung Personalien von vielen DemoteilnehmerInnen aufzunehmen. Neben der Polizei versuchten auch Antideutsche zu provozieren. Doch leider müssen wir enttäuschen – wir lassen uns nicht provozieren oder spalten!</p>
<p>„Philipp Müller, das war Mord – Widerstand an jedem Ort!“ Und wir werden Widerstand leisten!</p>
<p>Unser Kampf geht weiter &#8211; Nächstes Ziel: Die Rüttenscheider Brücke in „Philipp-Müller Brücke“ umbenennen. </p>
<p><strong>SDAJ Essen</strong></p>
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		</item>
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		<title>Münster: Protest gegen pro NRW</title>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 10:55:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SDAJ-Webadmin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Pro-NRW-Kundgebung (Archivbild, Foto: AJB,
Am Montag, dem 07.05. fand nahe der Hiltruper Bait-ul-Momin-Moschee eine Kundgebung der rechtsextremen “Bürgerbewegung” Pro-NRW statt. 11 Mitglieder tourten an diesem Tag durch mehrere Städte in NRW, um gegen eine angebliche “Islamisierung” Deutschlands zu protestieren. Mit Sprüchen wie “Freiheit statt Islam” und dem Zeigen von Mohamed-Karrikaturen versuchten die Anhänger schon öfters zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3244" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.sdaj-netz.de/wp-content/uploads/2012/05/pronrw.jpg"><img class="size-medium wp-image-3244" title="Kundgebung der selbsternannten „Bürgerbewegung“ Pro NRW" src="http://www.sdaj-netz.de/wp-content/uploads/2012/05/pronrw-300x169.jpg" alt="Kundgebung der selbsternannten „Bürgerbewegung“ Pro NRW" width="300" height="169" /></a><p class="wp-caption-text">Pro-NRW-Kundgebung (Archivbild, Foto: AJB,</p></div>
<p>Am Montag, dem 07.05. fand nahe der Hiltruper Bait-ul-Momin-Moschee eine Kundgebung der rechtsextremen “Bürgerbewegung” Pro-NRW statt. 11 Mitglieder tourten an diesem Tag durch mehrere Städte in NRW, um gegen eine angebliche “Islamisierung” Deutschlands zu protestieren. Mit Sprüchen wie “Freiheit statt Islam” und dem Zeigen von Mohamed-Karrikaturen versuchten die Anhänger schon öfters zu provozieren, was in mehreren Städten auch zu gewaltsamen Ausschreitungen führte.</p>
<p>Dagegen verlief die Kundgebung in Münster zum Glück sehr friedlich. Die Angehörigen der Ahmaddiya-Gemeinde blieben der Kundgebung größtenteils fern. Vor der Moschee selbst wurde lediglich ein Banner mit der Aufschrift “Liebe für alle, Hass für keinen” gehisst.</p>
<p>Der Gegenprotest setzte sich daher überwiegend aus Mitgliedern des antifaschistischen “Keinen Meter den Nazis”-Bündnisses zusammen, dem auch die SDAJ Münster angehört. Mehr als 100 Gegendemonstranten fanden sich trotz der ungewöhnlichen Zeit und des abgelegenen Ortes zusammen und beantworteten die Hassreden der Pro-NRWler mit lautstarkem Protest.</p>
<p>Dazu kam die Aktion eines Autohändlers, der durch Hupen seiner Autos die Kundgebung behinderte, sowie das Einschreiten der Polizei, die den zu laut gestellten Lautsprechern der Kundgebung kurzerhand den Stecker zog.</p>
<p>Zussamenfassend lässt sich sagen, dass die Gegendemo ein Erfolg war. Die Kundgebung wurde bereits nach einer Stunde vorzeitig abgebrochen und verlief darüber hinaus friedlich.</p>
<p>Die geringe Teilnehmerzahl an der Kundgebung von Seiten der Rechten ist einerseits erfreulich, sollte jedoch auf der anderen Seite nicht dazu führen die Bewegung zu unterschätzen. Fremdenfeindliches Gedankengut tritt nicht nur in rechtsextremen-Kreisen auf, sondern ist in der gesamten Gesellschaft anzutreffen.<br />
Daher war es wichtig ein Zeichen zu setzten und klar zu machen, dass so etwas zumindest in Münster keinen Platz hat und es noch weiterhin viele Menschen gibt, die sich für eine offene und tolerante Gesellschaft ohne Fremdenhass und Diskriminierungen einsetzen.</p>
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		<title>Es wäre mehr gegangen: Der Tarifabschluss im Öffentlichen Dienst kam deutlich zu früh</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 08:12:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SDAJ-Webadmin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fight for your right!]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerkschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Streik]]></category>
		<category><![CDATA[Tarifverhandlungen]]></category>
		<category><![CDATA[TVÖD]]></category>
		<category><![CDATA[ver.di]]></category>

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		<description><![CDATA[„Jetzt waren die Kolleginnen und Kollegen gerade &#8216;heiß&#8217;, da hört man auf!“, „Ich bin richtig sauer“, „Nun wirklich kein Erfolg!“. So und ähnlich lassen einige ver.di-Mitglieder im Mitgliedernetz ihrem Frust freien Lauf. „Ich habe echt mehr erwartet und wieder einmal stehen wir „Kleinen“ im Regen!!!“ schimpft ein anderer. Grund für diesen Unmut: Am 31. März [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sdaj-netz.de/wp-content/uploads/2012/03/IMG_0166.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2795" title="ver.di-Demo am 21.03.2012 in Dortmund" src="http://www.sdaj-netz.de/wp-content/uploads/2012/03/IMG_0166-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>„Jetzt waren die Kolleginnen und Kollegen gerade &#8216;heiß&#8217;, da hört man auf!“, „Ich bin richtig sauer“, „Nun wirklich kein Erfolg!“. So und ähnlich lassen einige ver.di-Mitglieder im Mitgliedernetz ihrem Frust freien Lauf. „Ich habe echt mehr erwartet und wieder einmal stehen wir „Kleinen“ im Regen!!!“ schimpft ein anderer. Grund für diesen Unmut: Am 31. März einigte sich die Bundestarifkommission des öffentlichen Diensts mit dem Arbeitgeberverband in der dritten Verhandlungsrunde auf ein eher mageres Ergebnis: Statt den geforderten 6,5% mehr für ein Jahr gibt’s in zwei Jahren zusammengerechnet nur rund die Hälfte.</p>
<p>Die 24 Monate Laufzeit verhindern außerdem Streikaktionen im Öffentlichen Dienst während des Bundestagswahlkampfes 2013 – eine verpasste Chance für mehr öffentlichen Druck auf den Bund und die Kommunen. Auch der Festbetrag von 200€ ist ganz &#8216;rausgefallen und erzeugt Wut, vor allem bei den unteren Lohngruppen – denen bleiben nun nur rund 50€ mehr im Monat. Dabei hatte der ver.di-Vorsitzende Bsirske noch vor der Verhandlungsrunde erklärt: „Das bisherige Angebot wäre auch für 12 Monate nicht akzeptabel, weil es zum einen zu niedrig sei und zu anderen keine soziale Komponente für die unteren Entgeltgruppen enthalte.“ Die zentrale Forderung von 200€ mindestens wurde also – trotz anderer Bekundungen – komplett fallengelassen.</p>
<p>Für die Azubis gibt zwar noch keine unbefristete Übernahme, allerdings müssen sie nach 12 Monaten „Bewährung“ und bei „bedarfsgerechter Ausbildung“ übernommen werden. Schlupflöcher gibt es immer noch, groß wie Scheunentore, allerdings deutlich weniger als bei bisherigen Abschlüssen. Azubis erhalten außerdem rund 7,1% mehr Lohn. Für das Monatsticket allerdings müssen in der Regel weiterhin die Azubis blechen, denn erst Fahrtkosten, die 6% des Ausbildungsentgelts übersteigen, werden vom Bund und den Kommunen übernommen werden.<br />
Ein vergleichbar gutes Ergebnis für die Auszubildenden, bedenkt man, dass sie die ersten sind, deren Forderungen fallen gelassen werden. Es wäre aber insgesamt deutlich mehr gegangen. So waren rund 300.000 Beschäftigte bei den Streikaktionen und haben Kampfbereitschaft gezeigt – 35.000 Neumitglieder nicht zu vergessen.</p>
<p>Hätte es so einen Erzwingungsstreik gegeben und dann noch gleichzeitig mit der Metall- und Elektro-Tarifrunde, wäre der propagierte „soziale Frieden“ gebrochen – und dann hätten sich die Beschäftigten ihr Ergebnis erkämpft und wären gemeinsam für ihre Interessen eingestanden. So bleiben ein fauler Nachgeschmack, weil die kampfbereite Belegschaft wieder einmal den „Sozialpartnern“ geopfert wurde – die ihrerseits die Kohle lieber für Banken und Konzerne &#8216;raushauen. Deswegen muss sich ver.di aber auch nicht wundern, wenn Stände- und Spartengewerkschaften Zulauf bekommen – die streiken zwar nur für ihr eigenes Brot, aber dafür kämpfen sie richtig.</p>
<p><strong>Tom, München</strong></p>
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		</item>
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		<title>Post von der SDAJ: Offener Brief an Hannelore Kraft</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 13:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SDAJ-Webadmin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel aus der POSITIOИ]]></category>
		<category><![CDATA[Hannelore Kraft]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Linkspartei]]></category>
		<category><![CDATA[NRW]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

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		<description><![CDATA[
Liebe Hanni,
seit zwei Jahren bist du nun unsere Ministerpräsidentin in NRW, ach was, unsere Landesmutter! Und das hat man dir gar nicht so leicht gemacht: Da war zuerst einmal das schwere Erbe von Rüttgers aus der CDU. Der hat nicht nur gerne mal die faulen Rumänen beschimpft, dem seine Sautruppe hat auch noch jede Menge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sdaj-netz.de/wp-content/uploads/2011/02/postvondersdaj.png"><img src="http://www.sdaj-netz.de/wp-content/uploads/2011/02/postvondersdaj-300x297.png" alt="" title="Post von der SDAJ" width="300" height="297" class="alignright size-medium wp-image-1191" /></a></p>
<p>Liebe Hanni,</p>
<p>seit zwei Jahren bist du nun unsere Ministerpräsidentin in NRW, ach was, unsere Landesmutter! Und das hat man dir gar nicht so leicht gemacht: Da war zuerst einmal das schwere Erbe von Rüttgers aus der CDU. Der hat nicht nur gerne mal die faulen Rumänen beschimpft, dem seine Sautruppe hat auch noch jede Menge Schulden angehäuft. Mehr als alle anderen Regierungen zuvor. Millionensummen sind in der Zeit versumpft. Da hat der Rüttgers wohl das ein oder andere krumme Ding gedreht, z.B. mit dem Tiggemann, dem Chef vom landeseigenen Bau- und Liegenschaftsbetrieb. Aber halt&#8230;ist der Tiggemann nicht in der SPD? Ach was, schwarze Schafe gibt&#8217;s überall!</p>
<p>Jedenfalls haben die von der CDU so viel Miese gemacht, das lässt sich gar nicht mehr überbieten. Schlechter Start für eine Ministerpräsidentin, wenn man den alten Präsi nicht überbieten kann. Das Schlimmste ist aber, die sind dann auch noch so dreist und ziehen vor&#8217;s Verfassungsgericht, weil du angeblich zu viel Schulden in 2011 gemacht hast. Unverschämt, wo du doch nur in unser aller Zukunft investiert hat und Zukunft ist schließlich gut für uns alle. War das nicht mal ein CDU-Slogan&#8230;?</p>
<p>Egal, was also tun? Vor allem weil die blöden Wähler eine Sozi-Nase zu wenig in den Landtag gewählt hatten. Du musstest dir schon 2011 den Haushalt mit der Enthaltung der LINKEN genehmigen lassen. Wie herabwürdigend! So konnte es jedenfalls nicht weitergehen, ständig auf diese Bande angewiesen zu sein. Mit der FDP ging&#8217;s auch nicht &#8211; schlecht für&#8217;s Image, auf ein sinkendes Schiff zu setzen. Also hast du die Schuldenbremse nun ganz allein gezogen und was ist der Dank? Alle stimmen sie gegen deinen Haushalt!</p>
<p>Da hast du den Landtag sich einfach auflösen lassen und das passt ja schon wie Arsch auf Eimer. Denn eine Zukunft ohne die LINKE im Landtag und ohne die FDP, das wäre schön. Richtig durchregieren können, nur mit der CDU in der Opposition. Na gut und den PIRATEN, irgendwo im Parlaments-Chatroom. Das ist ein guter Plan, gut für das Land und alle&#8230;„Sozial trotz Schuldenbremse“!</p>
<p>Wer&#8217;s glaubt? Wir jedenfalls nicht. Dein Konzept ist und war: Sozialabbau durch Schuldenbremse, da helfen auch keine Currywürste! Und mit ein bisschen Pech, ziehen die LINKEN wieder in den Landtag ein. So ist das mit dem Neoliberalismus, der verspekuliert sich halt gerne! Wir setzen derweil auf konsequente Opposition zur bürgerlichen Verelendungspolitik und drücken der LINKEN die Daumen. Jedenfalls solange, wie sie sich nicht darauf einlässt, eurer Kahlschlagpolitik den sozialen Deckmantel zu liefern.</p>
<p><strong>Daniel (Dortmund) &#038; das Zeitungskollektiv</strong></p>
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		<title>Rostock: Der 1. Mai – Zukunft erkämpfen</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 23:52:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SDAJ-Webadmin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[1. Mai]]></category>
		<category><![CDATA[1. Mai 2012]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Genossinnen und Genossen von der SDAJ Rostock berichten auf ihrer Website über ihren 1. Mai:
Am Internationalen Kampftag der Arbeitenden, dem 1. Mai, fanden in ganz Deutschland große Demonstrationen statt. Inhaltlich beschäftigten sich die Bundesweiten Aktionen – neben Lohnerhöhungen und Übernahme statt Leiharbeit &#8211; vor allem mit der globalen kapitalistischen Krise. So auch in Rostock: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sdaj-netz.de/wp-content/uploads/2012/05/CIMG0028.jpg"><img src="http://www.sdaj-netz.de/wp-content/uploads/2012/05/CIMG0028-300x171.jpg" alt="" title="1. Mai 2012 in Rostock" width="300" height="171" class="alignright size-medium wp-image-3220" /></a><em>Die Genossinnen und Genossen von der SDAJ Rostock <a href="http://sdajrostock.blogsport.eu/archives/863" target="_blank">berichten auf ihrer Website</a> über ihren 1. Mai:</em></p>
<p>Am Internationalen Kampftag der Arbeitenden, dem 1. Mai, fanden in ganz Deutschland große Demonstrationen statt. Inhaltlich beschäftigten sich die Bundesweiten Aktionen – neben Lohnerhöhungen und Übernahme statt Leiharbeit &#8211; vor allem mit der globalen kapitalistischen Krise. So auch in Rostock: Neben dem üblichen Demonstrationszug der Gewerkschaften und Parteien hatte es das Bündnis für einen kämpferischen 1. Mai geschafft schätzungsweise hundert DemonstrantInnen in einem Block zu vereinigen, der laut und selbstbewusst auftrat. Es zeigte sich, dass die im Vorfeld gelaufenen Mobilisierungsmaßnahmen an Schulen und in der Rostocker Innenstadt absolut erfolgreich waren.</p>
<p>Doch es gibt weiterhin viel zu tun. Die Krise dauert an. Die ArbeiterInnen Europas stehen vor der großen Aufgabe sich Kürzungsmaßnahmen wie dem ESF, Fiskalpakt usw. entschlossen entgegen zu stellen. Das geht nur mit dem Wissen, dass es wichtig ist sich zu organisieren, gemeinsam und fest entschlossen; die gewerkschaftliche Anbindung ist daher unerlässlich.</p>
<p>Der erste Schritt in die richtige Richtung wurde in Rostock an diesem, unseren 1. Mai gegangen.</p>
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		<title>Her mit dem schönen Leben! Unbefristete Übernahme und 6,5% mehr Lohn sind muss!</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 07:31:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SDAJ-Webadmin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(Foto: Danielle Civello, CC BY-NC 2.0)
Wir, die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ), erklären uns solidarisch mit den aktuellen Arbeitskämpfen in der Metall- und Elektroindustrie.
Die Unternehmer bezeichnen die Forderungen nach 6,5% mehr Lohn, unbefristeter Übernahme und einem Ausbau der Mitbestimmung der Betriebsräte bei Leiharbeit als „nicht akzeptabel, völlig daneben, schädlich“. Wir sagen: Die Forderungen sind mehr als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3197" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.sdaj-netz.de/wp-content/uploads/2012/05/6217763218_80f70780db_o.jpg"><img src="http://www.sdaj-netz.de/wp-content/uploads/2012/05/6217763218_80f70780db_o-300x199.jpg" alt="" title="IG Metall" width="300" height="199" class="size-medium wp-image-3197" /></a><p class="wp-caption-text">(Foto: Danielle Civello, CC BY-NC 2.0)</p></div>
<p>Wir, die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ), erklären uns solidarisch mit den aktuellen Arbeitskämpfen in der Metall- und Elektroindustrie.</p>
<p>Die Unternehmer bezeichnen die Forderungen nach 6,5% mehr Lohn, unbefristeter Übernahme und einem Ausbau der Mitbestimmung der Betriebsräte bei Leiharbeit als „nicht akzeptabel, völlig daneben, schädlich“. Wir sagen: Die Forderungen sind mehr als berechtigt!</p>
<p>Die Produktivität steigt Jahr für Jahr und damit auch der Profit der Unternehmer. Das funktioniert, weil wir wesentlich mehr Werte schaffen, als wir als Lohn ausgezahlt bekommen. Auch wenn die 6,5% durchgesetzt werden, wird sich daran nur wenig ändern. Wir verkaufen unsere Arbeitskraft weit unter ihrem Wert. Freiwillig wird uns niemand mehr bezahlen, wir müssen es uns erkämpfen.</p>
<p>Gleiches gilt für die unbefristete Übernahme: Rund 50% aller Auszubildenden werden nach der Ausbildung nicht übernommen. Die Stahlbranche hat mit ihren Tarifabschlüssen im letzten Jahr gezeigt, dass dieses Ziel erreichbar ist. Also: Gemeinsam für unbefristete Übernahme im erlernten Beruf und in Vollzeit!</p>
<p>Die Unternehmer haben in den letzten Jahren das Mittel Leiharbeit für sich entdeckt. Es dient vor allem der Lohndrückerei, schließlich verdient ein Leiharbeiter bis zu 40% weniger als ein Festangestellter. Warum? Weil Leiharbeit uns spaltet: in Festangestellte und Leiharbeiter. Das schwächt die Kampfbereitschaft der gesamten Belegschaft, denn Leiharbeit schürt die Angst der Stammbelegschaft, bald selber durch einen „Zeiti“ ersetzt zu werden. Die Leiharbeiter können so leicht entlassen werden, dass sie sich nicht trauen, sich für ihre Interessen einzusetzen. Das verhindert gemeinsame Aktionen und Solidarität im Betrieb. Unsere Interessen werden wir also am besten durchsetzen können, wenn wir an einem Strang ziehen und uns nicht spalten lassen. Die Forderung nach dem Ausbau des Mitspracherechts für Betriebsräte ist natürlich ein Schritt in die richtige Richtung, doch langfristig kann die Forderung nur lauten: Verbot von Leiharbeit.</p>
<p>Wir unterstützen euch in euren Forderungen und euren Arbeitskämpfen! Lassen wir uns nicht gegen einander ausspielen, sondern sorgen wir lieber zusammen dafür, dass unsere Forderungen vollständig durchgesetzt werden!</p>
<p>Her mit dem schönen Leben!</p>
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		<title>8. Mai: Wir wurden befreit &#8211; kapituliert haben die anderen!</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 11:03:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SDAJ-Webadmin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
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		<category><![CDATA[8. Mai]]></category>
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		<description><![CDATA[[ 8. Mai 2012; ] Während LehrerInnen im Geschichtsunterricht und offizielle VertreterInnen der Bundesrepublik gerne von der deutschen Kapitulation reden, sprechen wir immer noch vom Tag der Befreiung. An diesem Tag haben die Deutschen keine schwere Niederlage erlebt - an diesem Tag wurde die schlimmste Herrschaft in der Geschichte Deutschlands beendet.

Schon kurz nach der Machtübertragung an Hitler wurden Mitglieder der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sdaj-netz.de/wp-content/uploads/2012/05/reichstag1945.jpg"><img src="http://www.sdaj-netz.de/wp-content/uploads/2012/05/reichstag1945-300x219.jpg" alt="" title="Sowjetische Fahne auf dem Reichstag, 2. Mai 1945" width="300" height="219" class="alignleft size-medium wp-image-2996" /></a>Während LehrerInnen im Geschichtsunterricht und offizielle VertreterInnen der Bundesrepublik gerne von der deutschen Kapitulation reden, sprechen wir immer noch vom Tag der Befreiung. An diesem Tag haben die Deutschen keine schwere Niederlage erlebt &#8211; an diesem Tag wurde die schlimmste Herrschaft in der Geschichte Deutschlands beendet.</p>
<p>Schon kurz nach der Machtübertragung an Hitler wurden Mitglieder der KPD, SPD und der Gewerkschaften in Konzentrationslager verschleppt. Viele von ihnen haben den Tag der Befreiung nicht mehr erlebt. Der sogenannte Reichsarbeitsdienst, sorgte dafür, dass tausende Menschen zu Zwangsarbeitern und Zwangsarbeiterinnen wurden, ohne Rechte, geschweige denn einer Vertretung in Form von Betriebsräten. Die Gewerkschaften waren zu diesem Zeitpunkt schon zerschlagen.</p>
<p>In der Folge dieser Herrschaft wurden dann alle, die nicht ins faschistische Weltbild passten, deportiert und systematisch ermordet. Egal ob Menschen mit jüdischem Glauben, Homosexuelle, Menschen mit Behinderungen, Roma und Sinti oder politische GegnerInnen. Die deutsche Wehrmacht war bei all diesen Verbrechen beteiligt. So organisierte sie die Zusammentreibung von jüdischen Menschen um diese dann in Massengräbern zu erschießen. Unter dem Vorwand Partisanen zu bekämpfen wurden Dörfer ausgerottet, Frauen, Kinder und ganze Familien wurden gefoltert und ermordet.</p>
<h2>Nazifreie Zonen gegen das Vergessen</h2>
<p><a href="http://www.sdaj-netz.de/wp-content/uploads/2012/04/befreiung.png"><img class="alignright size-medium wp-image-2994" title="Befreiung vom Faschismus" src="http://www.sdaj-netz.de/wp-content/uploads/2012/04/befreiung-271x300.png" alt="" width="271" height="300" /></a>Als am 8. Mai 1945 das faschistische Deutschland kapitulierte, atmeten nicht nur die überfallenen Nationen auf, sondern es bedeutete auch für viele Menschen in den Konzentrationslagern, dass sie das Unglaubliche überlebt hatten.</p>
<p>Aus diesem Grund ist dieser Tag der Tag, an dem wir all jenen Gedenken, die das Grauen beendeten, die die Welt vom faschistischen Terror befreiten. Nach dem 8. Mai 1945 gab es zwei Losungen an denen die Zukunft Deutschlands gemessen werden sollte. Nie wieder Krieg und nie wieder Faschismus.</p>
<p>Seit 1999 nimmt Deutschland wieder an Angriffskriegen teil, ist mit seinen Truppen rund um die Welt präsent und baut seine Armee von einer wehrpflichtigen Verteidigungsarmee zu einer Berufsarmee um, die eine klare Angriffsarmee wird. Dem gilt es, sich zu widersetzen und aufzuzeigen, dass von diesem Land nie wieder Krieg entstehen darf, dass deutsche Profitinteressen nicht noch einmal die Welt in Schutt und Asche versetzen dürfen.</p>
<p>Wir leben derzeit nicht in einem faschistischen Staat. Dennoch stellen sich einige Fragen, die einen beängstigenden Beigeschmack haben. Wie konnte der sogenannte „Nationalsozialistische Untergrund“ (NSU) über mehrere Jahre Menschen ermorden, obwohl staatliche Organe vom Treiben der Gruppe wussten? Wieso wird eine faschistische Partei wie die NPD durch Steuergelder finanziert, obwohl Mitglieder dieser Partei den „NSU“ mit Waffen versorgten? Wieso wird die Versammlungsfreiheit von FaschistInnen mit brutaler Gewalt durchgesetzt, während antifaschistischer Protest kriminalisiert wird?</p>
<p>All diese Fragen lassen uns zu einem Schluss kommen: Der Tag der Befreiung muss gefeiert werden, damit niemals vergessen wird, warum die Losung &#8220;Nie wieder Krieg, Nie wieder Faschismus&#8221; auch heute noch aktuell ist.</p>
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		<title>Unbefristete Übernahme muss sein!</title>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 07:22:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SDAJ-Webadmin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(Foto: IG Metall Jugend, CC BY-NC-SA 2.0)
Immer mehr Jugendliche sind davon betroffen: Nach der Ausbildung gibt es keine Übernahme sondern nur den Weg zur Leiharbeitsfirma. Gerade für Berufseinsteiger wird es immer schwieriger in ein reguläres Arbeitsverhältnis zu kommen.
Vielleicht hast du Glück gehabt: einen Ausbildungsplatz gefunden, dich jeden Tag im Betrieb abgerackert, um einen guten Abschluss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3091" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.sdaj-netz.de/wp-content/uploads/2012/04/6889898098_7dbc5f7af8_b.jpg"><img src="http://www.sdaj-netz.de/wp-content/uploads/2012/04/6889898098_7dbc5f7af8_b-200x300.jpg" alt="" title="Unbefristete Übernahme" width="200" height="300" class="size-medium wp-image-3091" /></a><p class="wp-caption-text">(Foto: IG Metall Jugend, CC BY-NC-SA 2.0)</p></div>
<p>Immer mehr Jugendliche sind davon betroffen: Nach der Ausbildung gibt es keine Übernahme sondern nur den Weg zur Leiharbeitsfirma. Gerade für Berufseinsteiger wird es immer schwieriger in ein reguläres Arbeitsverhältnis zu kommen.</p>
<p>Vielleicht hast du Glück gehabt: einen Ausbildungsplatz gefunden, dich jeden Tag im Betrieb abgerackert, um einen guten Abschluss zu machen – und es auch geschafft! Aber was nun? In der letzten Woche eröffnet dir dein Chef: Übernahme? Nein, dieses Jahr leider nicht&#8230;</p>
<p>Es trifft fast jeden Zweiten unter 25 Jahren: Keine feste Stelle, von einem Praktikum ins nächste, kein Einkommen, von dem man leben kann, keine Perspektive. 40 Prozent aller jungen Berufstätigen haben nur befristete Verträge, arbeiten als LeiharbeiterInnen oder zu Minilöhnen. Jugendliche sind nicht nur besonders häufig in atypischen Arbeitsverhältnissen, sie sind zusätzlich auch von der Krise besonders betroffen: im Gegensatz zu den älteren KollegInnen mit festen Verträgen sind sie viel leichter kündbar. Die Jugendarbeitslosigkeit ist deshalb – übrigens in ganz Europa – höher, als im Gesamtdurchschnitt. Spitzenreiter Europas ist Spanien mit einer Jugendarbeitslosigkeit von 48%. In Deutschland ist die Arbeitslosenquote bei Jugendlichen fast doppelt so hoch wie im Durchschnitt und liegt momentan bei um die 10%</p>
<p>Jugendarbeitslosigkeit und prekäre Beschäftigung von Jugendlichen sind ein politisches und gesellschaftliches Problem – es geht hier nicht um das persönliche Versagen einzelner Jugendlicher. Dass Jugendliche nach der Ausbildung nicht übernommen werden, verstärkt diese Entwicklung noch. Zur Zeit beträgt die Gesamtübernahmequote bundesweit gerade mal 57% – also auch ein gesellschaftliches Problem.<br />
Wir brauchen eine unbefristete Übernahme im erlernten Beruf für alle Jugendlichen. Das würde unsere Perspektive und die gesamte Situation von Jugendlichen auf dem Arbeitsmarkt deutlich verbessern. Tarifauseinandersetzungen sind genau der richtige Ort und die richtige Zeit, um für unbefristete Übernahmeregelungen zu kämpfen.</p>
<p>Anfang des Jahres wurde die unbefristete Übernahme für alle Azubis in der Stahlindustrie durchgesetzt. Dass sie im Tarifkampf der  Metall- und Elektrobranche auf der Tagesordnung steht ist ebenso richtig! Denn auch hier haben  Leiharbeit, befristete Arbeitsverhältnisse und Mini-Jobs haben in der deutschen Metallindustrie erheblich zugenommen. Allein der Anteil an Leiharbeit hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdreifacht. Und: Der Berufsstart auf Raten wird auch für Metaller zum Normalfall. 40 Prozent der Berufsanfänger unter 20 Jahren haben befristete Arbeitsverträge.</p>
<p>Deshalb sagen wir: Unbefristete Übernahme muss sein!</p>
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