5. Mai 2012

Die Genossinnen und Genossen von der SDAJ Rostock berichten auf ihrer Website über ihren 1. Mai:

Am Internationalen Kampftag der Arbeitenden, dem 1. Mai, fanden in ganz Deutschland große Demonstrationen statt. Inhaltlich beschäftigten sich die Bundesweiten Aktionen – neben Lohnerhöhungen und Übernahme statt Leiharbeit – vor allem mit der globalen kapitalistischen Krise. So auch in Rostock: Neben dem üblichen Demonstrationszug der Gewerkschaften und Parteien hatte es das Bündnis für einen kämpferischen 1. Mai geschafft schätzungsweise hundert DemonstrantInnen in einem Block zu vereinigen, der laut und selbstbewusst auftrat. Es zeigte sich, dass die im Vorfeld gelaufenen Mobilisierungsmaßnahmen an Schulen und in der Rostocker Innenstadt absolut erfolgreich waren.

Doch es gibt weiterhin viel zu tun. Die Krise dauert an. Die ArbeiterInnen Europas stehen vor der großen Aufgabe sich Kürzungsmaßnahmen wie dem ESF, Fiskalpakt usw. entschlossen entgegen zu stellen. Das geht nur mit dem Wissen, dass es wichtig ist sich zu organisieren, gemeinsam und fest entschlossen; die gewerkschaftliche Anbindung ist daher unerlässlich.

Der erste Schritt in die richtige Richtung wurde in Rostock an diesem, unseren 1. Mai gegangen.

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