Der theoretische Hammer: Kapitalexport

30. Oktober 2011 | Artikel aus der POSITIOИ | Der Kapitalexport ist der Hauptmotor des Imperialismus. Ohne diesen gäbe es weitaus weniger Kriege und Ausbeutung. Doch wie funktioniert dieser Motor, was für Folgen haben Kapitalexporte? Der Staat ist im staatsmonopolistischen Kapitalismus ein direktes Instrument zur Durchsetzung der Interessen der Monopolkapitalisten geworden. Das Hauptinteresse der herrschenden Klasse ist auch in diesem Stadium des Kapitalismus leicht zu beschreiben: Möglichst viel Profit erwirtschaften. Nun gilt es im Imperialismus... mehr »

„Humanitäre“ Bombardierung Belgrads durch die NATO

27. Oktober 2011 | Artikel aus der POSITIOИ | Heute führt Deutschland keine Kriege mehr, sondern tätigt „humanitäre Interventionen“. Daran, dass dies so wurde und sich die deutsche Bourgeoisie kaum mehr mit einer großen Friedensbewegung herumschlagen muss, mit kritischen Veröffentlichungen über personelle Verquickungen aus Politik und Wirtschaft, mit Enthüllungen über Waffendeals und große Geschäfte – daran haben viele Institutionen ihren Anteil. Doch nicht nur im Bereich der öffentlichen Meinung, sondern auch in der Vorfeldforschung,... mehr »

München: Mit Fahrrädern markieren, wo der Krieg beginnt

25. Oktober 2011 | Aktionen Neues aus den Gruppen | Die Genossinnen und Genossen von der SDAJ München berichten über ihre antimilitaristische Fahrradtour: Am 22. Oktober versammelten sich bei eisiger Kälte rund 50 Antimilitaristinnen und Antimilitaristen, um im Zuge der Kampagne »War starts here« die Orte zu markieren, an denen Konkret in München der Krieg beginnt. Wir als SDAJ waren natürlich mit von der Partie und wiesen vor allem auf die immer intensivere Werbung der Bundeswehr um »perspektivlose Jugendliche« als neues Kanonenfutter hin... mehr »

Dortmund: SchülerInnen und Studierende protestieren für bessere Lernbedingungen

24. Oktober 2011 | Aktionen Neues aus den Gruppen | In der vergangenen Woche haben SchülerInnen und Studierende für bessere Lernbedingungen protestiert. Darüber berichtet die SDAJ Dortmund auf ihrer Website: Am Donnerstag folgten 250 SchülerInnen einem Aufruf der Bezirkschülervertretung und besuchten die städtische Mensa, um auf die fehlende Versorgung an ihren Schulen aufmerksam zu machen. Unter dem Motto “Ohne Essen, kannste Bildung vergessen.” machten sie deutlich, dass sich ohne eine warme Mahlzeit kein ganzer Schultag, vor allem nicht... mehr »

Die Erziehung der Wilden: Wie der deutsche Imperialismus für Menschenrechte kämpft

19. Oktober 2011 | Artikel aus der POSITIOИ | Früher war die Rede davon, dass die Afrikaner „geistig und moralisch doch so tief“ unter uns stehen. Als deutsche Truppen den Boxeraufstand in China niederschlugen, gab der Kaiser ihnen einen Auftrag: Sie sollten dafür sorgen, „dass niemals wieder ein Chinese es wagt, etwa einen Deutschen auch nur scheel anzusehen.“ Heute führt Deutschland Krieg für Menschenrechte. Geändert hat sich trotzdem nicht viel – das zeigt ein Ritt durch die Geschichte des deutschen Imperialismus. Neuaufteilung... mehr »

Bochum: Protest gegen die Bundeswehr

16. Oktober 2011 | Neues aus den Gruppen | Die GenossInnen von der SDAJ Bochum berichten auf ihrer Website von Protest gegen die Bundeswehr bei der Berufsbildungsmesse Mittleres Ruhrgebiet „was geht?“: In Hochglanzbroschüren und Werbespots bewirbt die Bundeswehr ihre Ausbildungsangebote und Studiengänge. Sie ködert junge Menschen mit üppigen Verdienstmöglichkeiten und behauptet, ein Arbeitsplatz beim Bund sei „mit Sicherheit ein guter Weg“ – dabei ist die Ausbildung bei der Bundeswehr auf dem zivilen Arbeitsmarkt keineswegs... mehr »

Europaratspräsident Herman van Rompuy (Foto: ©European Parliament/Pietro Naj-Oleari)

13. Oktober 2011 | Sie lügen wie gedruckt... | Für Montag, den 11. Juli, berief EU-Ratspräsident Herman van Rompuy in Brüssel eine Krisensitzung ein. Anlaß war das Abrutschen Italiens an den sogenannten Finanzmärkten, d. h. dem Verbund von international agierenden Finanzhäusern, Banken und Hedgefonds. Das Handelsblatt erläuterte am selben Tag unter dem Titel „Schuldenkrise erreicht Kerneuropa“, Italien leihe sich schon seit zwei Jahren mehr Kapital im Ausland als es für Investitionen in die Erweiterung der Produktionskapazitäten... mehr »

Das Zeitalter der Imperialismus endete nicht 1918...

12. Oktober 2011 | Artikel aus der POSITIOИ | Wenn wir sagen, dass der Imperialismus noch heute existiert wird uns Dogmatismus vorgeworfen. Solche Begriffe seien ja schließlich total verstaubt. Denn wenn wir in der Schule überhaupt etwas über Imperialismus lernen, dann vor allem, dass er Vergangenheit ist. Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) definiert klar „Als Zeitalter des Imperialismus gilt der Zeitraum zwischen 1870 bis 1918“. Nicht nur, dass dieser Aussage die Grammatik abhanden gekommen ist, sie entbehrt auch jeder... mehr »

Demonstranten in Damaskus (Foto: Jan Sefti, CC BY-SA 2.0)

10. Oktober 2011 | Arabellion | Wie Reaktionäre eine Protestbewegung für sich nutzen… Seit März findet in Syrien ein Aufstand statt, der von Seiten der Regierung unterdrückt wird. Auch die so genannten Revolutionäre sind nicht so gewaltfrei, wie die deutschen Medien das darstellen. Beide Seiten sind für den Tod von mehr als 1500 Menschen verantwortlich – von Armeeangehörigen bis Zivilisten. Aber was geht ab jenseits des Teufelskreises der Gewalt? Das baathistische Syrien ist innerhalb der Linken für seinen Antiimperialismus... mehr »

Bettina Jürgenden hält ihr Grußwort beim XX. Bundeskongress der SDAJ

7. Oktober 2011 | Aktionen Nachrichten | Die UZ, die Wochenzeitung der DKP, veröffentlichte am 7. Oktober ein Interview mit Björn Schmidt, Vorsitzender der SDAJ, anlässlich des XX. Bundeskongresses der SDAJ in Hannover: UZ: Der XX. Bundeskongress der SDAJ hatte mit Zeitproblemen zu kämpfen. Die Diskussion, um den ersten Antrag für eine Antifa-Kampagne nahm fast den ganzen ersten Tag ein. Was ist die Zielstellung der letztlich mit 100 zu 40 Stimmen verabschiedeten Kampagne? Schmidt: Die Kampagne zielt darauf ab, gegen die „soziale... mehr »

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