– Bildung, Arbeits- und Ausbildungsplätze statt Kriegseinsätze!
Ihr Profit gegen unsere Bildung
Im Herbst gingen tausende SchülerInnen und StudentInnen auf die Straße, besetzten Schulen und Hörsäle, um für ein anderes Bildungssystem zu kämpfen. Denn unsere Forderungen nach freiem Zugang zur Bildung, besseren Lernbedingungen, mehr Geld für die Bildungseinrichtungen gingen bereits tief an die Wurzeln des hiesigen Bildungssystems. Die Missstände, die wir in unseren Protesten angeprangert haben, sind keine „Ausrutscher“ an sich gutwilliger BildungspolitikerInnen und auch nicht bloß Auswüchse eines eigentlich auf unsere Interessen bedachten Systems. Diese Missstände sind die direkte Konsequenz der Logik einer Bildung, die nur unsere Zurichtung für die Verwertungsinteressen des Kapitals zum Ziel hat. Wir brauchen stattdessen eine Schule für Alle, kostenlosen Zugang zu Bildung und jährlich 20.000 neue Lehrkräfte. Staat und Kapital aber pfeifen auf unsere Interessen. Sie sind mit ihrer Politik auf eines aus: verschärfte Selektion. Dazu dienen ihnen Elitenbildung, Turboabi, zentrale Prüfungen, Kopfnoten, Bücher- und Kopiergeld, Studiengebühren und andere Mittel, gegen die wir uns weiter wehren müssen. Denn immer mehr von uns werden aussortiert und stehen nach der Schule ohne Perspektive da.








- Komm in den Jugendblock gegen die Nato-Kriegskonferenz! 
Bereits im Juni diesen Jahres stand für 270.000 SchülerInnen fest: dieses Bildungssystem können wir uns nicht mehr leisten. Seit Jahren werden unsere Schulen kaputt gespart, während PolitikerInnen von der Bildungsrepublik schwafeln. Wir werden immer noch nach der vierten Klasse auf die verschiedenen Schultypen aufgeteilt, obwohl die BRD dafür sogar von der UNO kritisiert wurde. Und immer noch haben Kinder aus armen Familien in diesem Bildungssystem das Nachsehen. Wer arm ist hat kaum eine Chance auf einen höheren Schulabschluss.